ist der Titel eines Berichts in den Lübecker Nachrichten vom 30.01.2014. Leider kann man den online nur lesen, wenn man Abonnent ist.

Lennart Steindl, Tom-André Trinczek und Laurens Wenzel gehören zum neuen Kader.

Für die Jugendlichen des Perspektivkaders hat der KPSV ein Förderprogramm von Reitlehrgängen und Fortbildungen zusammengestellt, die vor allem im kommenden Winterhalbjahr bei renommierten Trainern, wie Marco Dierk, Takashi Hase, Martina Hannöver-Sternberg und Harald Cornelissen, in Stormarn durchgeführt werden. Ein Mindestalter von 12 Jahren, gute sportliche Leistungen und eine entsprechende sportliche Perspektive in Dressur- oder Springreiten sind Voraussetzung für die Aufnahme in den Kader.

Die Jugendlichen werden auf verschiedenen Turnierveranstaltungen gesichtet oder von ihren Trainern vorgeschlagen.

Unverhofft kommt (nicht so) oft…

Ende November erreichte uns ein Brief vom Landesverband der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommern, dass Lennarts Pony Velix L (gezogen in Mecklenburg von der Züchtergemeinschaft Lange) aufgrund der Anzahl der Erfolge mit Lennart in dieser Saison Landeschampion der 6- und 7-jährigen Dressurponys geworden ist. Damit hatte keiner von uns gerechnet!

Wir bekamen eine Einladung nach Redefin, wo am 9. November im Rahmen der Mecklenburger Körtage auch eine Ehrung der jeweiligen Landeschampions Dressur, Springen und Fahren stattfinden sollte.

Also machten wir uns mitsamt Pony, Familie und (kleinem) „Fanclub“ auf nach Redefin, wo wir schon von Velix Züchter, der sich sehr freute „sein“ Pony wiederzusehen, erwartet wurden. Nach Beendigung der Hengstkörung fand dann die Ehrung statt. Die Dressurpferde und -ponys machten den Anfang. Für Lennart und Velix war es die bisher größte Kulisse, vor der sie „auftreten“ durften – beide waren aufgeregt. Aber auch diese Aufgabe wurde gemeistert und in der Ehrenrunde zeigte Velix noch einmal, was in ihm steckt – Lennart hatte „alle Hände voll“ zu tun und vermutlich hat keiner gemerkt, dass Velix mittlerweile kein Hengst mehr ist ;-))

Hallo Jungs, toll, dass ihr so zahlreich das neue Turnier Holstein International unterstützt habt und dem internationalem Parcoursteam so viel geholfen habt. Der Veranstalter war von euch begeistert und wir haben bereits am Sonntag eine Einladung für das nächste Jahr erhalten. Einige Bilder von eurem Parcourseinsatz findet ihr hier auf der Seite.

Gruß,

Euer Orgateam

Am 19. Oktober diesen Jahres war es wieder soweit. Ein von den „reitenden Jungs“ langersehnter Springlehrgang fand das zweite Mal statt. Aber nicht irgendein Springlehrgang, sondern einer bei dem Landes- und Bundesponytrainer Peter Teeuwen. Der Lehrgang fand wieder auf der großzügigen Reitanlage von Peter Teeuwen im Reitzentrum Hanstedt, am Rande der Lüneburger Heide statt und wurde vom Orgateam von Jungs auf´s Pferd organisiert. An dem Lehrgang nahmen 17 Nachwuchsreiter mit über 20 Pferden/ Ponys teil, die insgesamt 46 Trainingseinheiten absolvierten. Vom Springreiterwettbewerb- bis zum M-Niveau, sowie vom jungen unerfahrenen Pferd oder Pony bis zu sehr routinierten Ponys und Pferden, war alles vertreten. Der jüngste Teilnehmern war der 10 -jährige Nane Dehn auf seinem Pony Bingo. Mit 16 Jahren war Marc Lorenz, der Lasitter gesattelt hatte, der älteste unter den Teilnehmern.

Dank Heike Petersen, die die Initiative „Jungs auf‘s Pferd“ in Schleswig – Holstein ins Leben gerufen hatte und den guten Kontakten zu Peter Teeuwen, konnte der Lehrgang auch dieses Jahr wieder stattfinden. Das Orgateam hatte den Pferdewirtschaftsmeister gefragt, ob er sich für die Jungs nochmals einen Tag Zeit nehmen könnte. Teeuwen war sofort Feuer und Flamme für die reitenden Jungs, da ihm der Lehrgang letztes Jahr sehr viel Spaß gemacht hat. Er steht voll hinter dem Konzept von Jungs auf’s Pferd und ist begeistert von der Möglichkeit für Jungs sich gegenseitig im Reitsport zu motivieren. „Sie können sich austauschen und untereinander Tipps geben. Die „Großen“ können an die „Kleinen“ Erfahrungen weitergeben, dass hilft nicht nur dem Anfänger, sondern stärkt auch die Position der Erfahreneren“, so Teeuwen. Und er machte seine Sache sehr gut. Alle Teilnehmer und Zuschauer lobten den Springtrainer und bestätigten was offensichtlich war, die Jungs und deren Pferde / Ponys haben viel gelernt.

Die Teilnehmer wurden auf Grund ihrer Erfahrungen und Pferde / Ponys in kleine Gruppen aufgeteilt. Den Anfang machten die Ponyreiter mit ihren routinierten Ponys, gefolgt von den Nachwuchsponyreitern und den Springeinsteigern auf E - Niveau. Innerhalb der ersten 23 Trainingseinheiten wurde sich dann bis auf das Niveau M hoch gearbeitet.

Es gab 2 Trainingsrunden, die erste diente der Springgymnastik und Reittechnik, so konnte sich Peter Teeuwen ein Bild des jeweiligen Ausbildungsstands von Reiter und Pferd machen. In der zweiten Runde begann dann das sehr anspruchsvolle Springtraining, mit sehr vielen technischen Herausforderungen.

Bevor die Runde zwei begann, kamen alle in dem Restaurant „Heide Alm“, dass zu der Reitanlage gehört, zum Mittag zusammen.

Nachdem Pferd und Reiter gestärkt und erholt waren, ging es, nach dem gemeinsamen Parcoursaufbau, mit der ersten Parcourseinheit weiter. Peter Teeuwen achtete darauf, dass er seinen Unterricht an der Leistung der Reiter orientiert und niemanden überfordert. Die Jungs jedoch innerhalb ihres individuellen Leistungsniveaus an ihre Leistungsgrenze gebracht werden. Viele Jungs waren davon überrascht was sie und ihre Vierbeiner bereits alles können, obwohl sie es vorher noch nie ausprobiert haben.

Bei den Jüngeren legte er Wert darauf, dass sie rhythmisch und ausbalanciert ritten. Bei den erfahreneren Reitern achtete er auf eine flüssige Vorwärtsbewegung und unterstrich dieses mit den Worten „Wer zieht wird Zweiter“.

Peter Teeuwen nahm sich besonders für die Nachwuchspferde und Nachwuchsreiter viel Zeit, so dass jeder mit seinem Pony / Pferd den Springparcours sicher absolvieren konnte. Er machte allen Jungs deutlich, dass wenn man zu dicht an das Hindernis kommt, man dem Pferd nur wenig Chancen lässt, sicher über den Sprung zu kommen und erklärte ausführlich und eindrucksvoll, dass sich der optimale Absprungpunkt nach der Höhe des Sprunges richtet und dass der Reiter sich die Distanz zum Sprung rechtzeitig einteilen muss.

Alle Jungs waren sich einig: Das war ein toller Tag und sie würden alle gerne wiederkommen.