Jungs aufs Pferd sattelten ihre Pferde um im Wettkampf um die Landesstandarte anzutreten. Fabio Domin präsentierte im Dressurviereck seine Raskia (WN 7,4 = 3. Platz Einzelwertung) zusammen mit Tom André Trinczek und Ready to go (WN 6.7), während die "Buschreiter" zwischendurch in der Ihlheide auf Cours gingen. Das Debütantenpaar Malte Dehn und Hollister mit einem Stopp am Europateich im Ziel, Tim Luca Bauer auf Hope of Happiness bravourös nicht ganz in Time, Nestor und Carl Ludwig  mochten an dem Tag kein Wasser, Endstation Europateich. So die Bilanz am Freitag. Samstag reitfrei! Am Sonntag gaben alle sechs Reiter in der Abteilungsaufgabe ihr Bestes. Die Benotung hätte höher ausfallen können! Im Entscheidungsspringen - spannend wie immer - trumpfte Cedric auf Castelli mit einer mannschaftsdienlichen 0-Runde gefolgt von Hauke Kaack und Cidanne mit einem rasanten unbelastetem Ritt auf (2.Platz Einzelwertung). Beim abschließendem Aufmarsch wurde die neue Standarte zu Pferd von Malte getragen aus der Taufe gehoben. Fazit: Super Stimmung trotz ungemütlichem Wetter und in den Wintermonaten steht das Abteilungsreiten im Fokus!!

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Vom 20. bis 23. Juli fand auf der wohl eigens für Jungs gemachten Anlage von Familie Carstens in Havighorst bei Hamburg wieder ein Jungs Camp statt. Nie zuvor waren wohl so viele prominente Reiter bereit, den männlichen Nachwuchs zu fördern wie in diesem Jahr. Nur durch das außerordentliche Engagement von Familie Carstens war es gelungen, für die Reiteinheiten am Montag und am Donnerstag Trainer von Weltrangniveau zu gewinnen. Am Montag stellten Christian Hess, Mylene Dietrichsmeyer und Sandra Auffahrt den sechs Reitgruppen zu je drei bis vier Kindern ihre leistungsbezogenen Aufgaben. Jeder Junge konnte auf seinem Niveau Spring- und Parcours-relevante Aufgaben lösen. Nachdem die Zelte aufgestellt waren und alle sich mit den Örtlichkeiten vertraut gemacht hatten war schnell klar, dass die kommenden Tage bei so herzlicher Aufnahme toll werden würden. Bei Grillwurst und Nacken war der erste Tag auch im nu vorbei.

Damit der Fun nicht zu kurz kommt waren am Dienstag und Mittwoch Kultur und „Ausgleichssport“ angesagt. Nach der ersten Nacht im Zelt auf der Wiese zwischen Fußballfeld und Reithalle ging es nach dem Frühstück auf zur großen Hafenrundfahrt. Am Nachmittag war ein kühles Bad im Tonteich bei Reinbek genau die richtige Abkühlung. Für den Abend hatte sich Beatrix Carstens ein für alle Beteiligten gleichermaßen spaßbringendes Event ausgedacht. Am frühen Abend kam Fr. Soetbeer vom Nachbarbetrieb mit ihrem Volti-Pferd und hat für jeden Jungen eine kurze Einführung in den Sport gegeben. Es wurde viel und herzlich gelacht und applaudiert. So beschwingt wurde noch lange in den Zelten bei Taschenlampenlicht getuschelt.

Am Mittwochmorgen nach einer Dusche in der Pferdewaschbox mit warmem Wasser hat Bernd Carstens nach dem Frühstück den Gashahn aufgerissen und gezeigt was in seinem Quad steckt. Damit das Ganze aber auch für alle anderen zum Racing Ereignis wird, hat er einen Lenkschlitten drangebunden und ist mit den Jungs in der Reithalle im Sand gedriftet. Das war ganz nach dem Geschmack der Jungen!

Wieder auf dem Wasser aber ohne nasse Füße, so könnte das nächste Event beschrieben werden. In riesigen Wasserbällen im Bergedorfer Schloßgraben purzelten die Jungs übers Wasser. Zurück geshuttelt hatte Bernd Carstens noch ein Fußballmatch auf dem Programmzettel, damit auch jeder auf seiner "Luma" süße Träume hatte.

Am Donnerstag waren für einige dann Frühaufsteher-Qualitäten gefordert. Die erste Gruppe ritt um 8 Uhr bei Carsten-Otto Nagel. Danach kam die Gruppe von Janne Friederike Meyer und zum guten Schluss sprang Ronny Preißler für den verhinderten Marco Dierks ein. Jeder Trainer nahm sich für seine Schützlinge Zeit und vermittelte durch die über alle Maßen vorhandene Kompetenz schnell Erfolgserlebnisse. Genaues Reiten und überlegtes Handeln einten alle Trainingseinheiten. Selbst bei dem von Janne Friederike Meyer eingeworfenen Stafetten-Springen war Köpfchen gefragt. Bei den an die Reiteinheiten anschließenden Interviews der Jungs mit den Trainern war immer wieder zu hören, dass gerade das Trainieren mit Kindern viel Freude bringt.

Vielen Dank an alle die dies für uns ermöglichen sagen die reitenden Jungs von Heike Petersen aus Schleswig Holstein.

Heike V.

 

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Ostermontag - strahlender Sonnenschein - hügelige Knicklandschaft mit Weitblick - typisch Holstein - eine Vielfalt von Gelände- und Naturhindernissen: wir befinden uns im Pferdefreizeitpark Eidertal in Reesdorf. Schauen, durchatmen, wirken lassen!!! 10 Knaben mit und ohne Geländeerfahrung, eingeteilt in Gruppen, trainieren ihre Ponys/Pferde nach Weisung des weit über die Grenzen hinaus bekannten Vielseitigkeitsreiter Kai Rüder, der selbst hoch zu Ross die Jungs mit wertvollen und praktischen Tipps an Tiefsprünge, Treppen, Gräben, Wasser, Baumstämme, Buschhürden usw. heranführte. Eine taktisch klug gewählte Symbiose - gemeinsam Reitern und Vierbeinern Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln um das gesteckte Ziel zu erreichen und gleichzeitig (ganz schön clever) das Zeitfenster nutzen, um eines seiner Pferde zu bewegen. Das Abenteuer Heuherberge in Dätgen gipfelte nach diversen Spielaktionen im Bullenreiten. Der Herbergsvater war von der "Sattelfestigkeit" der Jungs total überrascht. Carl-Ludwig war nicht abzu-schütteln und der "Bulle" gab schließlich auf! Hochmotiviert nach reichhaltigem Frühstück am Dienstagmorgen wurden die Ponys und Pferde gesattelt und das Vortagsprogramm fortgesetzt bzw. erweitert.

Wie war es noch gleich? - ach ja: Bügel durchtreten, Unterschenkel am Gurt, Hand tief, Entlastungssitz, fleißiges und gleichmäßiges Grundtempo, beim Tiefsprung Oberkörper etwas zurück - Hand vor und evtl. etwas öffnen, damit sich das Pferd ausbalancieren kann und nicht gestört wird. Alle klar und los geht`s. Die Jungs wuchsen über sich hinaus, ritten zum Teil beherzt dicke "Klamotten" an und problemlos noch mit Blick in die Kamera drüber hinweg. 10 "junge Männer" mit Perspektive: an beiden Tagen zusammen über 200 Sprünge - und kein Sturz! Danke Kai für Deinen ehrenamtlichen Einsatz sagen: Nane Dehn, Lukas Hawer, Mattis Hoffmann, Carl-Ludwig Hirschberg, Antonius Marancone, Janik Prehn, Silas von Holleuffer-Kypke, Cornelius Speck, Mika Sternberg und "Sohnemann" Mathies.

Wir kommen gerne wieder!

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Am 02.01.2015 als Auftakt für das neue Jahr war Takt das Stichwort für die Herrn. Die Jungs von Heike Petersen aus der Initiative „Jungs aufs Pferd“ waren eingeladen bei Martina Hannöver Sternberg der Dressurtrainerin der Australischen Nationalequipe zu trainieren. Hier wurden die Leitlinien einer jeder Reiteinheit von der Basis aufgebaut. Den ersten drei Punkten der Ausbildungsskala, Takt Losgelassenheit und Anlehnung wurde dabei ein gravierendes Augenmerk geschenkt. Schnell konnte sich Frau Hannöver Sternberg ein Bild über den einzelnen Schüler machen und mit gezielten Anweisungen so jeden bis zu diesem Basispunkt verhelfen. „Ich kann dir nur sagen wie es geht, machen musst du das selber.“ Das war ein häufig gebrauchter Satz. Genau das bringt auf den Punkt was viele Reiter vom Unterricht erwarten, der Reitlehrer soll`s richten. Ein berühmter Satz von Ludger Beerbaum ist: „Qualität kommt von quälen und zwar der Reiter nicht das Pferd!“. Ein über längere Zeit falsches oder gar nicht erlerntes Körpergefühl wird auch über längere Zeit einer Neuordnung bedürfen. Die Einsicht und der Wille dies zu erlernen ist der erste Schritt. So hatten auch einige der Neulinge in der Truppe, die Erkenntnis verinnerlichen können. Mit hochrotem Kopf auf einem schön schwingenden Pferderücken und einem zufrieden kauenden Pferd war manchem der „a ha Effekt“ ins Gesicht geschrieben. Die Reiter mit weiter ausgebildeten Pferden übten sich im Erlernen von Lektionen, die mit Leichtigkeit gelingen sollten. Hier war oft weniger mehr und der Erfolg war schneller da als gedacht. Frau Hannöver Sternberg erkannte sofort wo die Kommunikation von Oben nach Unten unterbrochen war. Bei Umsetzung der vorgegebenen Veränderungen war der Faden ganz schnell wieder aufgenommen. Hier wünschen sich die Teilnehmer auf jeden Fall eine Wiederholung dieses Trainings der „Extraklasse“. Frau Petersen kann wie wohl nur wenige im Land zwischen den Meeren durch ihre persönlichen Kontakte besondere Trainer für die Sache „Jungs aufs Pferd“ gewinnen. Auch Kinder ohne „Ausnahmetalent“ werden so motiviert ihr Bestes immer noch ein bisschen besser werden zu lassen. Gerade die Jungen bis 15 Jahre fühlen sich oft in der von Mädchen dominierten Pferdewelt nur mit Verstärkung wohl. Alle Teilnehmer bedanken sich besonders bei Fr. Hannöver Sternberg für Ihre knappe Zeit zwischen den Kontinenten und beim Orga Team von Jungs aufs Pferd für ihr unermüdliches Engagement.

Heike Volbert

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Die Tage zwischen den Tagen mit neuem Wissen und sportlichem Ehrgeiz zu füllen ist für Heike Petersen und ihrem Organisationsteam eine Investition in ihr laufendes Projekt „Jungs aufs Pferd“ das sie nunmehr schon seit Jahren unermüdlich betreiben. Am 29.12.2014 fand im Reitzentrum Hanstedt bei Peter Teeuwen, dem Bundes und Landestrainer der Ponyreiter, ein Springtraining nur für Jungs statt. Die Top Bedingungen die die Teilnehmer dort vorfanden waren eigentlich nur der Einstieg zu einem sehr erfolgreichen Tag. Hr. Teeuwen der in der Jugendförderung über exzellente Erfahrung verfügt hatte ein gleichermaßen anspruchsvolles wie formendes Training vorbereitet. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die in etwa dem Selben Leistungsstand endsprachen, so dass sehr zielorientiert gearbeitet werden konnte. Jede Gruppe hatte zwei Reiteinheiten. Am Vormittag war präzises Reihenreiten mit korrekter Linienführung die Herausforderung. Am Nachmittag wurde das gelernte gleich wieder im Parcours abgefragt. Genaues anreiten mit vorgegebenen Galoppsprüngen gepaart mit Rhythmus und kontrollierter Linienführung war das Ziel. Alle Reiter von E- M Niveau nahmen an diesem Tag Erkenntnisse über ihre „Lücken im System“ mit. Die Hausaufgaben für die laufende Winterarbeit waren also verteilt. Als Heike Petersen sich mit ihren Schützlingen für die hervorragende Lehrstunde bei Hr. Teeuwen bedankte, haben sich alle über den Abschlusssatz besonders gefreut: “Dann sehen wir uns sicher nächstes Jahr wieder.“. Denn besser werden, da sind sich alle einig, das wollen sie auf jeden Fall.

Heike Volbert

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