Am 02.01.2015 als Auftakt für das neue Jahr war Takt das Stichwort für die Herrn. Die Jungs von Heike Petersen aus der Initiative „Jungs aufs Pferd“ waren eingeladen bei Martina Hannöver Sternberg der Dressurtrainerin der Australischen Nationalequipe zu trainieren. Hier wurden die Leitlinien einer jeder Reiteinheit von der Basis aufgebaut. Den ersten drei Punkten der Ausbildungsskala, Takt Losgelassenheit und Anlehnung wurde dabei ein gravierendes Augenmerk geschenkt. Schnell konnte sich Frau Hannöver Sternberg ein Bild über den einzelnen Schüler machen und mit gezielten Anweisungen so jeden bis zu diesem Basispunkt verhelfen. „Ich kann dir nur sagen wie es geht, machen musst du das selber.“ Das war ein häufig gebrauchter Satz. Genau das bringt auf den Punkt was viele Reiter vom Unterricht erwarten, der Reitlehrer soll`s richten. Ein berühmter Satz von Ludger Beerbaum ist: „Qualität kommt von quälen und zwar der Reiter nicht das Pferd!“. Ein über längere Zeit falsches oder gar nicht erlerntes Körpergefühl wird auch über längere Zeit einer Neuordnung bedürfen. Die Einsicht und der Wille dies zu erlernen ist der erste Schritt. So hatten auch einige der Neulinge in der Truppe, die Erkenntnis verinnerlichen können. Mit hochrotem Kopf auf einem schön schwingenden Pferderücken und einem zufrieden kauenden Pferd war manchem der „a ha Effekt“ ins Gesicht geschrieben. Die Reiter mit weiter ausgebildeten Pferden übten sich im Erlernen von Lektionen, die mit Leichtigkeit gelingen sollten. Hier war oft weniger mehr und der Erfolg war schneller da als gedacht. Frau Hannöver Sternberg erkannte sofort wo die Kommunikation von Oben nach Unten unterbrochen war. Bei Umsetzung der vorgegebenen Veränderungen war der Faden ganz schnell wieder aufgenommen. Hier wünschen sich die Teilnehmer auf jeden Fall eine Wiederholung dieses Trainings der „Extraklasse“. Frau Petersen kann wie wohl nur wenige im Land zwischen den Meeren durch ihre persönlichen Kontakte besondere Trainer für die Sache „Jungs aufs Pferd“ gewinnen. Auch Kinder ohne „Ausnahmetalent“ werden so motiviert ihr Bestes immer noch ein bisschen besser werden zu lassen. Gerade die Jungen bis 15 Jahre fühlen sich oft in der von Mädchen dominierten Pferdewelt nur mit Verstärkung wohl. Alle Teilnehmer bedanken sich besonders bei Fr. Hannöver Sternberg für Ihre knappe Zeit zwischen den Kontinenten und beim Orga Team von Jungs aufs Pferd für ihr unermüdliches Engagement.

Heike Volbert

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Die Tage zwischen den Tagen mit neuem Wissen und sportlichem Ehrgeiz zu füllen ist für Heike Petersen und ihrem Organisationsteam eine Investition in ihr laufendes Projekt „Jungs aufs Pferd“ das sie nunmehr schon seit Jahren unermüdlich betreiben. Am 29.12.2014 fand im Reitzentrum Hanstedt bei Peter Teeuwen, dem Bundes und Landestrainer der Ponyreiter, ein Springtraining nur für Jungs statt. Die Top Bedingungen die die Teilnehmer dort vorfanden waren eigentlich nur der Einstieg zu einem sehr erfolgreichen Tag. Hr. Teeuwen der in der Jugendförderung über exzellente Erfahrung verfügt hatte ein gleichermaßen anspruchsvolles wie formendes Training vorbereitet. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die in etwa dem Selben Leistungsstand endsprachen, so dass sehr zielorientiert gearbeitet werden konnte. Jede Gruppe hatte zwei Reiteinheiten. Am Vormittag war präzises Reihenreiten mit korrekter Linienführung die Herausforderung. Am Nachmittag wurde das gelernte gleich wieder im Parcours abgefragt. Genaues anreiten mit vorgegebenen Galoppsprüngen gepaart mit Rhythmus und kontrollierter Linienführung war das Ziel. Alle Reiter von E- M Niveau nahmen an diesem Tag Erkenntnisse über ihre „Lücken im System“ mit. Die Hausaufgaben für die laufende Winterarbeit waren also verteilt. Als Heike Petersen sich mit ihren Schützlingen für die hervorragende Lehrstunde bei Hr. Teeuwen bedankte, haben sich alle über den Abschlusssatz besonders gefreut: “Dann sehen wir uns sicher nächstes Jahr wieder.“. Denn besser werden, da sind sich alle einig, das wollen sie auf jeden Fall.

Heike Volbert

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21 Jungs hatten sich in die Helferliste für das Springturnier Holstein International eingetragen, um an vier Tagen Reitsport hautnah im Parcours zu erleben und ihre Kenntnisse im Parcoursbau zu vertiefen. Dafür mussten viele Jungs und Eltern schon sehr früh aufstehen, da die ersten Prüfungen bereits um 8.00 Uhr begannen. Die Veranstalter waren vom großen Einsatz und Ehrgeiz, mit dem die Jungs den Helferdienst durchgeführt haben, begeistert. Alle anfallenden Tätigkeiten wurden von unseren Jungs ausgeführt, vom Stangen aufheben während der Prüfungen, über das Abmessen der Distanzen beim Aufbau des neuen Parcours, sowie das eigenständige Aufbauen und Einmessen von Hindernissen. Erstaunt waren einige Eltern als ihre Jungs plötzlich mit Eimer und Lappen durch den Parcours liefen und die Stangen der Hindernisse gründlich putzten. Für diesen enormen Einsatz bedankte sich der Veranstalter bei den Jungs mit einer eigenen internationalen Springprüfung dem Team Cup von „Jungs aufs Pferd“, an dem 18 Jungs teilnahmen. Den Vorschlag der Jungs, dass sie bei dieser Veranstaltung eine kombinierte Springprüfung mit einem Läufer durchführen möchten, nahm der Veranstalter gerne auf und entwickelte ein 2 – Phasenspringen, bei dem die erste Phase geritten und die 2. Phase durch einen Läufer mit dem Ball abgelaufen wurde. Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert und brachten die Holstenhalle mit ihren Anfeuerungsrufen fast zum Beben. Die Prüfung begann mit den Jungs die ihre Ponys – und Pferde über Hindernisse der Klasse A ritten, gefolgt von den Jungs, die einen E - Parcours ritten. Alle Jungs hatten sich routinierte Läufer organsiert, die die Klippen ihres Laufparcours eindrucksvoll meisterten. Nach einer Stunde stand der Sieger fest. Tjade Carstensen gewann mit seinem ehrgeizigen Pony Tara und seinem Läufer Lasse Friedrichsen, die genauso wie Tjade nur den Sieg vor Augen hatten, den ersten Team Cup von „Jungs auf´s Pferd. Thore Stieper, der bei allen Jungs für seine routinierten und schnellen Ritte bekannt ist sattelte sein Pony Little Boy K und organisierte sich seinen Vater Sönke als Läufer. Thore gab alles und kam knapp an die Zeit von Tjade heran. Damit wurde Thore mit einem gut durchdachten und zügigen Ritt, sowie einer schnellen Runde seines Vaters Zweiter. Dritte wurden Ferdinand Schäfer mit seinem Pony Richman`s Rembrandt und Läufer Lasse Kühl. Das Team hatte von Anfang an sein Grundtempo auf Sieg eingestellt und mit einer flotten Nullrunde und einem schnellen Spurt mit dem Ball sich in den Medaillenrängen platziert. Den vierten Platz belegte Tom – André Trinczek auf Pandora, mit seinem Läufer Jan Luca Holtz, der als Fußballer leider die Füße des Fangständers nicht gesehen hat und zwischendurch eine kleine Pause im mit Pferdeäpfeln angereichertem Sand machen musste. Cornelius Speck auf Condor, mit 11 Jahren einer unserer jüngsten Pferdereiter im Teilnehmerfeld, wurde mit einer schon recht routinierten Runde gemeinsam mit seinem Läufer Luis Laurin Holz Fünfter. Auf die weiteren Plätze kamen: Henry Jarck mit Selma und Läufer Tom-André Trinczek, Philip Volbert auf Calapuna und seinem Bruder Lutz Ole Volbert als Läufer, Jan – Luca Schmidt auf Solena mit Läufer Laurens Wenzel, Mathis Rüder auf Kaspa mit Läufer Kai Rüder, Jarried Hopp auf Gela mit seinem Bruder Lennard Hopp als Läufer, Constantin Meinert auf Floriano mit seinem Läufer Tim Luca Bauer, Carl – Ludwig Hirschberg auf Nestor mit Läufer Jarried Hopp, Michel Wehnsen auf Lucky und Läufer Julian Schlobohm, Tim Luca Bauer auf Hope of Hapiness mit Läufer Constantin Meinert, Laurenz Wenzel auf Pina Colada mit Läufer Mick Salzmann, Torben Carstensen auf Carla Calucci mit Läufer Henry Jarck, Carsten Schulz auf San Antonia mit Läufer Robbin Kamentz und Nane Dehn auf Bingo mit Läufer Ole Heitmann. Sehr ungeduldig warteten die Jungs anschließend auf ihre internationale Siegerehrung, denn der Veranstalter hatte auch den Team Cup von Jungs auf´s Pferd als internationale Prüfung klassifiziert und alle teilnehmenden Jungs zur Siegerehrung einreiten lassen. Es war eine kaum beschreibbare Kulisse, als die 18 Jungs mit ihren Läufern und ihren Ponys / Pferden vor der Haupttribühne standen und beim Erklingen der Deutschlandhymne plötzlich alle „gerade und ruhig“ auf ihren Ponys und Pferden saßen und auf die Deutschlandfahne blickten. So manchem Elternteil standen dabei die Tränen in den Augen. Wir danken allen Jungs, die dazu beigetragen haben, dass sich „Jungs auf´s Pferd“ in Neumünster so positiv dargestellt hat und würden uns freuen, wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder dabei seid. Der Veranstalter war von den Jungs so begeistert, dass er die Jungs gerne wieder einlädt.

Euer Orgateam

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Im September des Jahres starteten wiederum 2 Jungs-Mannschaften in Bad Segeberg.

Hochmotiviert traten zum Junioren-Wettkampf Lennart Steindl, Tom André Trinczek, Ole Heitmann, Torben Carstensen, Marc Lorenz, Carl-Ludwig Hirschberg und Constantin Meinert an. Nach gelungenem Auftakt im Abteilungsreiten und Stilspringen war das Team vom Pech verfolgt, im besonderen aber Lennart! Kurz vor Beginn der Dressuraufgabe lahmte seine Stute und so mußte Tom André allein im Viereck die "Fahne" hochhalten. Bei Ausstand einer Teilnote fällt man unweigerlich weit zurück. Die betroffenen Mitstreiter zeichneten sich durch sportlich faire Haltung aus und ritten geschlossen zum Aufmarsch der Abteilungen zur Ehrenrunde auf den Hauptplatz!

Im Landeswettkampf sattelten in ganz neuer Zusammensetzung erfolgreich Timor und Fabio Domin in der Dressur, Leo von Schmeling, Carsten Schulz und Tim Luca Bauer im Gelände und Cedric H. Hinrichs, Kilian Meinert im abschließenden Springen ihre Pferde. 5 Jungs platzierten sich in den Einzelprüfungen verteilt vom Sieg bis zum 7. Platz. Das Endergebnis: Das diesjährige Team landete wie die "Kollegen" im Vorjahr auf dem 7. Platz und gewann den Ehrenpreis der Ahnebyer Schlachterei, einen großen eingeschweißten Schinken. Dieser soll nach den Herbstferien in der Perdoeler Mühle verzehrt werden und alle "Jungs aufs Pferd" müssen dabei helfen, Einladung dazu folgt!

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8 Jungs mit und ohne Geländeerfahrung traten am 11. August mit ihren Pferden/Ponys (2 waren doppelt beritten) voller Erwartung im Pferdefreizeitpark Eidertal an. Zum Auftakt nach Blitz und Donner und der Aufwärmphase folgten die Jungs Kai Rüder in Gruppen eingeteilt auf die "Piste", um erste Erfahrungen zu sammeln bzw. den Ausbildungsstand zu festigen und optimieren. Ein erlebnisreicher Tag endete entspechend des jeweiligen Ausbildungsstandes erfolgreich über das herrliche Hügelareal bergauf/bergab über eine Vielfalt von Sprüngen und durchs Wasser.

Dank an Kai Rüder, der mit viel Übersicht die Neueinsteiger ans Geländereiten heranführte und den Fortgeschrittenen wertvolle Tipps mit auf den Weg gab.

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