Da hält sich der Jubel in Grenzen.

Wenn aber Heike Petersen anfragt, wer am 29. Juli 2013 mit zu Wieger de Boer nach Norderstedt will, rufen alle hier. Der renommierte Dressurausbilder Wieger de Boer hatte die Schützlinge von Heike Petersen schon zum zweiten Mal zu Gast auf seiner Anlage an der Niendorfer Straße in Norderstedt. In idyllischer Lage hinter der großen Halle und den Stallungen liegt ein Viereck mit beachtlichen Ausmaßen. Das Strandhaus mit Terrasse für die Zuschauer bot Schatten bei den sommerlichen Temperaturen. Dort hatten Wieger und seine Frau Judith de Boer die kleinen und inzwischen auch schon etwas größeren Dressurschüler geladen. Nach einer kurzen Einweisung wurde nicht lange gefackelt. Da gab´s einen Knopf ins Ohr, damit auch Lob und Tadel direkt beim Reiter ankommt und los ging es. Mit viel Geduld und mancher bildhaften Erklärung hat Wieger den Jungs gelehrt, welche Übungen und Gehorsamslektionen ein durchlässiges, an den Hilfen stehendes Pferd absolvieren kann und muss, damit Dressurreiten Spaß macht. Ausreden wie: „Das geht nicht!“ wurden sogleich mit einer Demonstration von Herrn de Boer selbst entkräftet. Ob Pony oder Großpferd, alle konnten das ihnen Abverlangte zeigen. Also getreu nach dem Motto - geht nicht, gibt’s nicht - war Üben angesagt. In Zweiergruppen, die Heike Petersen nach Ausbildungsstand und Pferdegröße zusammengestellt hatte, gelang dies gut. Manche Eltern staunten nicht schlecht, als ihr Spross locker daher trabend auch noch ein breites Grinsen beim Dressurreiten hervorbrachte. Wieger erzählte so manchen Schwank aus seinem Reiterleben. Er ist davon überzeugt, dass der Fleiß in den meisten Fällen der Schlüssel zum Erfolg ist und rät: „Versucht eure Pferde zu verstehen und lehrt ihnen Euch zuzuhören, dann könnt ihr zusammen viel Spaß, Freude und Erfolg haben.“ Wieder einmal hatte Heike Petersen es geschafft, einen Spitzenreitlehrer für Ihre Jungstruppe zu gewinnen. Und weil alle männlichen Reiter eben zusammenhalten wie echte Kerle, wird es bestimmt auch im Dressurviereck eine Fortsetzung geben.

In diesem Jahr trafen sich fünfzehn Jungs zwischen 8 und 16 Jahren zum bereits im 7. Jahr in Folge statt findenden Sommerferiencamp für reitende Jungs bei Familie Dehn in Schwesing in der Nähe von Husum.

Heike Petersen und Malte Dehn hatten sich ein spannendes Programm mit viel Action ausgedacht. Um die überschüssige Energie loswerden zu können, wurde bei einer Kanufahrt auf der Treene der Teamgeist im Boot gegen Wind und Wellen abgefragt.Handwerkliches Geschick war bei dem Bau des Tores für das abschließende Ringreiten gefordert. Eine Betriebsführung der ATR Futtermittelfirma im Husumer Hafen mit Aussicht vom 40 Meter hohen Silo über Nordfriesland und Weitblick über die Nordsee rundeten das Rahmenprogramm ab.

Das Hauptprogramm des viertägigen Aufenthaltes bildete aber das Reiten – über Sprünge versteht sich! In den vergangenen Jahren reisten die Pferde und Ponys mit den Eltern nach einem gemeinsamen Training nach Hause und wurden am Abschlusstag wieder angeliefert. Erstmalig wurden die Jungs mit samt ihren Vierbeinern auf dem traumhaften Holsteiner Zuchthof der Familie Friedrich und Ele Dehn eingeladen. Zu verdanken ist dieses großzügige Geschenk dem neunjährigen Nane Dehn, der seinen Vater Malte und der wiederum seine Eltern von der Idee überzeugte, dass Feriencamp an der Westküste zu starten. Die Teilnahme am Abteilungswettkampf mit dem Team der reitenden Jungs auf dem Landesponyturnier in Bad Segeberg 2012 hatten Nane und Vater Malte so gut gefallen, dass sie dieses Projekt weiter unterstützen wollten.

Die Pferde zogen in für Stuten mit Fohlen bei Fuß ausgelegte XXL Boxen ein. „Mann“ könnte meinen, dass sei Auslauf genug - weit gefehlt- das täglich Reittraining mit Springgymnastik unter Leitung von Heike Petersen und einer Springstunde bei Landestrainer Werner Peters ließen keine Wünsche offen. Freiwillig wurde sogar vereinzelt der Dressursattel aufgelegt, um sich auf die Prüfung am kommenden Wochenende vorzubereiten. Ausreichend Spaß hatten die Jungs beim erfrischenden Bad in der Nordseebrandung, beim Kloppstockspringen über Gräben und beim Rodeo auf dem schwarzen Shettyhengst auf der Hauskoppel, Abenteuerfeeling am Lagerfeuer und beim Grillen waren inklusive.

Unser Dank für die schöne Zeit und die Gastfreundschaft gilt der Familie Dehn. Auch Werner Peters danken wir für seine Unterstützung des Projektes „Jungs aufs Pferd“, sowie Wieger Derk de Boer und Bundestrainer der Ponyspringreiter Peter Teuween, bei denen ein Lehrgang für Dressur bzw. Springen erneut stattfindet wird. Dank auch an Heike Petersen, die durch das Projekt den reitenden Jungs viele Freundschaften, Kontakte und sportliches Weiterkommen ermöglicht hat.

Beim 7. Jungs-Camp an der Westküste waren dabei: Niko Bartholomäus, Tim Luca Bauer, Torben Carstensen, Nane Dehn, Lukas Hawer, Ole Heitmann, Carl-Ludwig Hirschberg, Henry Jarck, Marc Lorenz, Jannik Nehring, Jan-Luca Schmidt, Patrick Soballa, Lutz Ole und Phillip Volbert, Laurens Wenzel

Am 10. Oktober diesen Jahres war es wieder soweit. Ein von den „reitenden Jungs“ langersehnter Springlehrgang. Aber nicht irgendein Springlehrgang, sondern einer bei dem Landes- und Bundesponytrainer Peter Teeuwen. Der Lehrgang fand im Reitzentrum Hanstedt, am Rande der Lüneburger Heide statt und wurde von Reinhold Trinczek organisiert. An dem Lehrgang nahmen 10 männliche Nachwuchsreiter teil, unter denen auch Trinczeks Sohn Tom-Andre war. Vom Springreiterwettbewerb- bis zum M-Niveau, war alles vertreten. Der jüngste Teilnehmern war der 9-jährige Nane Dehn auf seinem Pony Bingo. Mit 18 Jahren war Corvin Porten, der Why Not gesattelt hatte, der älteste unter den Teilnehmern. Dank Heike Petersen, die die Initiative „Jungs auf‘s Pferd“ ins Leben gerufen hatte, konnte der Lehrgang stattfinden. Reinhold Trinczek hatte den Pferdewirtschaftsmeister gefragt, ob er sich für die Jungs einen Tag Zeit nehmen könnte. Teeuwen war sofort Feuer und Flamme für die reitenden Jungs. Er lobte das Konzept von Jungs auf’s Pferd und war begeistert von der Möglichkeit für Jungs sich gegenseitig im Reitsport zu motivieren. „Sie können sich austauschen und untereinander Tipps geben. Die „Großen“ können an die „Kleinen“ Erfahrungen weitergeben, dass hilft nicht nur den Anfänger, sondern stärkt auch die Position der Erfahreneren“, so Teeuwen. Und er machte seine Sache sehr gut. Alle Teilnehmer und Zuschauer lobten den Springtrainer und bestätigten was offensichtlich war, sie haben viel gelernt. Die Teilnehmer wurden auf Grund ihrer Erfahrungen in Gruppen geteilt. Den Anfang machten die Reiter mit dem Springreiterwettbewerb-Niveau und es wurde sich dann auf das Niveau M hoch gearbeitet. Es gab 2 Trainingseinheiten, die erste diente für Gymnastik und Reittechnik, so konnte sich Teeuwen auch schon auf die Jungs mit ihren Pferden einstellen. In der zweiten begann dann das richtige Springtraining. Aber bevor die Runde zwei begann, kamen alle in dem Restaurant „Bayrisches Haus“, dass gleich an den Reitstall grenzt, zum Mittag zusammen. Nachdem Pferd und Reiter erholt waren, ging es gleich mit der nächsten Gruppe weiter. Teeuwen achtete darauf, dass er seinen Unterricht an die Leistung der Reiter richtete. Er verlangte nicht zu viel von Pferd und Reiter. Bei den Jüngeren achtete er darauf, dass sie rhythmisch und ausbalanciert ritten. Bei den erfahreneren Reitern legte er großen Wert auf eine flüssige Vorwärtsbewegung und gab ihnen eine Kostprobe der neuen Stil-Springprüfung „Weg und Zeit“, die ab der nächsten Saison in der LPO steht. Teeuwen machte allen Teilnehmern deutlich, dass wenn man zu dicht an das Hindernis kommt, man dem Pferd nur wenig Chancen lassen kann, um sicher über den Sprung zu kommen. Auch erklärte er, dass sich der optimale Absprungpunkt sich nach der Höhe des Sprunges richtet und dass der Reiter sich die Distanz zum Sprung rechtzeitig einteilen muss. Aber Peter Teeuwen ist nicht der einzige, der die Jungs auf ihrem Weg zum Erfolg unterstützt. Auch Tjark Nagel trug schon seinen Teil zu der Ausbildung der Jungs bei. Und Hinrich Romeike gab den Jungs sogar schon zweimal einen Geländelehrgang. Auch aus der Dressur erhielten sie Unterstützung von Wieger Derk de Boer, der im Juli dieses Jahres einen Dressurlehrgang auf seiner Anlage gab. Der Lehrgang war erstaunlicher Weise gut besucht, selbst Heike Petersen hatte nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet, da Dressur nicht gerade so spannend ist, wie Spring- oder Geländereiten zumindest für Jungs. Aber grundsätzlich ist die Anzahl der reitenden Jungs, seit der Entstehung von „Jungs auf‘s Pferd“, stetig gestiegen. Von allen Seiten bekommen die jungen Reiter Lob für ihre Sache und erkämpfen sich nach und nach den Respekt bei der weiblichen Mehrheit.

Ein ausführlicher Bericht vom Springlehrgang beim Bundestrainer Peter Teuween in Hanstedt geschrieben von Leon Salzmann ist demnächst in der Fachzeitschrift St. Georg mit Fotos vom Verlagsfotografen zu finden.

Die meisten Reiter im Land sind immer noch Mädchen. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) rief bundesweit Reit- und Fahrvereine auf, etwas gegen das Missverhältnis der Geschlechter zu tun. Jungs ans Pferd zu bekommen ist nicht so schwer, sie nachhaltig dabei zuhalten und zu motivieren bedarf des Ideenreichtums und Einfühlungsvermögens.

Heike Petersen organisiert einmal im Jahr für pferdebegeisterte Jungs und andere Interessierte ein Sommerferiencamp. Auch Nichtreiter können teilnehmen und sich von der Gemeinschaft, dem attraktiven Angebot der vielseitigen Freizeitaktivitäten und von den Qualitäten der Pferde überzeugen lassen. Beim Sommercamp steht nicht unbedingt das Reiten im Vordergrund. Besonders wichtig ist, ein gutes Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe zu schaffen und die vielfältigen Freizeitaktivitäten zu erleben. Zum sechsten Mal fand Ende August das Sommerferien Camp auf dem Gut Perdoel, der Familie Hirschberg statt. Die Jungs freuten sich auf ein Wiedersehen mit ihren Reiterkameraden, das Highlight ihrer Sommerferien.

Tag 1. Ankunft auf Gut Perdoel bei unbeständigem Wetter, aber bester Laune. Nach und nach kommen alle Jungs mit Sack und Pack angereist. Bei erster Betrachtung sind wir schwer beeindruckt, die Gebäude und die landwirtschaftlichen Maschinen sind einfach „Giga“ wie die Jugend zu sagen pflegt. Aber jetzt ist erst einmal Reiten angesagt. Heike Petersen begrüßt alle Gäste und Kinder und bildet Gruppen die ungefähr einen ähnlichen Leistungsstand haben. Auf dem super Sandplatz hinter einer der historischen Feldscheunen herrschten beste Bedingungen.

1. Gruppe: Freies Reiten nach Weisung der Richterin sozusagen, alle Jungs trabten mit ihren Ponys über Stangen und Cavalletties.

2. Gruppe: Reiten über eine Hindernisreihe ohne die Zügel zu benutzen. Das erfordert Geschick und Mut.

3. Gruppe: Durch die Reihe reiten ohne die Zügel zu benutzen und mit den Händen in der Hüfte. Ole Heitmann sprang sogar noch ohne Bügel. Das ist gut für den Beinschluss.

Nach dem Reiten war eine Stärkung von Nöten. Die mitgebrachten Picknickkörbe wurden unterm Carport zu einem stattlichen Büffet aufgebaut. Nach dieser Stärkung waren wir bereit für eine Hofführung. Maschinen, Hallen, Feldscheunen und sogar die zum Hof gehörende Biogasanlage wurden genauestens vom Hausherrn erklärt und beschrieben.

Danach sind die Eltern mit den Pferden wieder nach Hause abgereist. Nur Heike Petersen, Bianca Bauer, Heike Volbert und natürlich Kerstin und Ludwig Hirschberg waren mit einem Haufen wilder Jungs geblieben. Die Jungs widmeten sich Ihrem ersten „Projekt“. Wir bauen ein fahrtüchtiges Floß. Hier war eigentlich zum ersten Mal Teamgeist gefragt, was nur dürftig klappte. Einige haben gebaut, während andere nur schlaue bzw. weniger schlaue Sprüche machten. Was das Ganze nicht unbedingt beschleunigte. Aber Teamgeist war ja genau das Thema des Camps. Mal sehen wie es weitergeht. Nach viel hin und her wurde das Floß zu Wasser gelassen und zum See manövriert. Danach war Abendbrot und irgendwann nach Winnetou 2 hatten dann alle Ihr Nachtlager bezogen und vielleicht auch ein wenig geschlafen.

Tag 2. Der eingeteilte Küchendienst macht zum Großteil das Frühstück. Danach erfolgte zügig die Abreise nach Trappenkamp. Dort angekommen, sammelten wir Tim Streichert ein und gingen geradewegs zum Kletterpark, wo bereits zwei nette Mitarbeiter auf uns warteten. Nun sollte das Thema Teamgeist nochmal genauer bearbeitet werden. Mit der Überschrift Teamtraining wusste keiner so genau etwas anzufangen, aber je länger die Jungs aus der Reserve gelockt wurden, war klar, was „Mann“ alles erreichen kann, wenn alle an einem „Strang“ ziehen. 11m freier Fall war danach Ehrensache und Heike haben Sie auch noch aufgebaumelt, was ihr sichtlichen Spaß bereitete. Jetzt hatten alle Hunger und eine Stärkung im Parkrestaurant war dringend angesagt. Nach dieser Stärkung wartete auch schon die Falknerei, als nächster Programmpunkt. Heike hatte für uns alle Karten vorbestellt und so brauchten wir uns noch nicht einmal anzustellen und schon ging’s los. Die Vögel waren sehr groß und flogen zum Teil auf Tuchfühlung über unseren Köpfen. Einer hatte einen weiteren Ausflug gemacht, kam aber pünktlich zum Ende der Vorstellung zurück. Uns wurde eindrucksvoll vorgeführt, was mit Vertrauen und Kontinuität in der täglichen Arbeit alles möglich ist. Einige Parallelen lassen sich auch zu unserer Arbeit mit dem Pferd ziehen. Am Ende dieses schönen Tages verabschiedeten wir Tim wieder und fuhren zurück zum Gut. Dort angekommen, hatten die Jungs etwas Freizeit und danach stand Grillen auf dem Programm. Als Einschlafhilfe gab es wieder Winnetou 3 – ein Film auf dem Großformat an der Seitenwand des Lagers war nun zum abendlichen Ritual geworden. Die Erwachsenen hatten nun Feierabend und Ruhe kehrte ein. Heike Volbert fuhr nach Hause und wurde am nächsten Morgen von Marion Wenzel abgelöst.

Tag 3. Nach dem Aufstehen hat der eingeteilte Küchendienst zum Frühstück gebeten. Nach der Frühstärkung ging es zum Laserschießen. Ein Jägerkollege von Familie Hirschberg baute uns seine Anlage auf und erklärte, wie man ins Schwarze trifft. Schnell war klar, wer ein ruhiges Händchen dafür hat. Leo von Schmeling wurde aufgrund des Hamburger Schulferienendes vorzeitig von seiner Familie abgeholt. Das mitgebrachte Kanu sollte nun zum Einsatz kommen. Also ging es zu Fuß vom Gut zur nicht weit entfernten Perdoeler Mühle, einem Restaurant am idyllischen Belauer See. Dort an der Badestelle wurde nach Herzenslust gepaddelt, geschwommen und auch gekentert. Ausgetobt und frisch gewaschen, fand der Kuchen und das Eis, welches es reichlich gab, natürlich reißenden Absatz. Auf dem Rückweg sind alle Jungs nochmal durch die „Hohle Eiche“ geklettert. Weil das Schießen am Vormittag so viel Anklang fand, durfte -wer wollte- es am Abend gleich nochmal versuchen. Nach dem Lagerfeuer und gemeinsamen Grillen mit Stockbrot im Park, zogen sich alle erschöpft in ihr Nachtlager zurück und bei „Winnetou unter Gaiern“ schlummerten die müden Krieger dahin.

Tag 4. Der Küchendienst bereitet das letzte Frühstück vor und danach reisen auch langsam alle Eltern wieder mit Pferd im Handgepäck an. Ein Ausritt über die Stoppelfelder war unser Ziel. Beim Satteln konnte man merken, dass das Camp Spuren hinterlassen hat. Jeder hat sich hilfsbereit gezeigt und ausgeholfen, wo Not am Mann war, ohne Maulen gewartet bis der Letzte aufgesessen war und es los gehen konnte. Wie nun alle ein Pferd oder Pony unterm Hintern hatten, blies Opa Peter Bauer auf der Trompete „Aufbruch zur Jagd“. Die Meute versammelte sich auf dem Rasen und nach einer kleinen Ansage ging es los. Die Zuschauer sind mit dem Auto zum Stopp am Badesee gefahren. Zwei Jungs - aus Sicherheitsgründen von den Müttern an der Hand begleitet - ritten auf direktem Weg zum See. Dort angekommen, war großes Pferdeplanschen angesagt und alle hatten sichtlich Spaß. Danach gab es einen Sattel Stopp beim Restaurant und nach kühlen Getränken konnte der Rückritt bzw. Rückmarsch angetreten werden. Ohne Verluste zu beklagen, waren alle Reiter wieder heil angekommen. Als die Pferde versorgt waren, gab es noch ein letztes Mal Essen unter dem so gemütlichen Carport. Heike und auch Fam. Hirschberg hielten zum Abschluss noch eine kleine Rede und allen war klar: „Wir sind gespannt was Heike sich das nächste Mal einfallen lässt.“ „So ein schönes Sommercamp-Erlebniss wie auf Gut Perdöl wird verdammt schwer zu toppen sein.“ Vielen Dank an Kerstin und Ludwig Hirschberg, dass wir zu Gast sein durften. Mit den als Abschiedsgeschenk überreichten „Jungs aufs Pferd“ Caps, traten die Teilnehmer „gut behütet“ den Heimweg an.

Dabei waren: Tim Luca Bauer, Niklas Bruhn, Lukas Hawer, Ole Heitmann, Karl-Ludwig Hirschberg, Max und Georg Käber, Patrick Soballa, Tom-André Trinczek, Leo von Schmeling, Jan-Luca Schmidt, Lutz Ole und Phillip Volbert und Laurens Wenzel.